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Let's Gravel - FAQ's

Wir wollten dies nicht zu einer wissenschaftlichen Arbeit werden lassen, hoffen Dir aber dennoch einen ersten Einblick in das Thema Gravel gegeben zu haben.

Alles was Du jetzt noch wissen möchtest, besprechen wir am besten im Shop, wie immer bei Espresso oder Feierabendbier.
 
Einige Fragen aber haben sich zu Klassikern mit dem Prädikat “brennt mir unter den Nägeln” entwickelt:
 
Was unterscheidet ein Gravelbike von einem Cyclocrosser, was von einem Hardtail?
 
Long story short, Geometrie, Reifenbreite, Vielseitigkeit. 
Um aber auf den erwähnten “Platz zwischen den Welten” zurück zu kommen, ein BASSO Palta ist dicht am Cyclocrosser. Sportliche Sitzposition, hohes Tretlager und steifer Rahmen. Das Palta aber erlaubt Dir das Fahren eines vielseitigen Reifens, wie z.B. dem WTB Nano in 700c x 40. Und das Reifen den Charakter eines Bikes verändern, darauf gehen wir hier näher ein.
Wohingegen ein Specialized Diverge mit 650b x 2.1 oder 700c x 47 Bereifung und aufrechter Geometrie schon bald im Revier schneller Hardtails wildert, Dir aber dank des Dropbar-Lenkers eine höhere Vielfalt an Positionen und Aerodynamik bietet.
 
Welche Reifen empfehlen wir?
 
Das Thema Reifen ist ein so Entscheidendes, dass wir diesem einen eigenen Artikel gewidmet haben. Diesen findest Du hier.
Eines vorneweg, die Wahl Deines Reifens beeinflußt Dein Gravel-Erlebnis deutlich und wir haben deshalb unsere Testbikes mit unterschiedlichen Modellen ausgestattet, um Dir die Unterschiede zu verdeutlichen.
Das Team von cyclingtips hat sich die Mühe gemacht und die verschiedenen Arten von Gravel-Untergründen in Kategorien eingeteilt. Mehr dazu liest Du hier.
 
Kann ich das Bike für beides nutzen, Strasse und offroad, und damit mein Rennrad abschaffen?
 
Abhängig von Deinem Anspruch und dem angepeilten Tempo fährst Du mit einem Setup alles. Sollte es bei den Ausfahrten auf Asphalt zügiger zur Sache gehen, lohnen sich die Anschaffung eines 2ten Reifensatzes oder gar eines 2ten Laufrades. Die Übersetzungen, auch die der 1x-Antriebe, reichen i.d.R. zum Bezwingen steiler Anstiege bis hin zu 45km/h auf der Ebene bei einer 90er Trittfrequenz.
 
Rennrad- oder MTB-Pedale?
 
Je größer die Chance ist, dass Dich Dein Weg auf matschige Feldwege, Trails oder Schiebepassagen führt, umso eher wirst Du Dich über den MTB-Clickie freuen. Das beidseitige Einklicken und die robustere Sohle sind von Vorteil, wenn Du mal den Fuss vom Pedal nehmen musst. Soll das Gravelbike Dein Bike für das Wintertraining auf normalen Feldwegen, dem Inndamm oder schnellen Schotterstrassen sein, dann kannst Du getrost das Rennrad-Pedal vom Sommerrad montieren.
 
2-fach oder 1-fach?
 
Wir sind große Verfechter der 1-fach Antriebe auf den Gravelbikes. Leicht, einfach in der Handhabung, große Bandbreite und der fehlende Dreckfänger, besser bekannt als Umwerfer, machen das System zu einem no-brainer. Aber Achtung, kommst Du z.B. vom Rennrad, kann es sein, dass Dir die Gangsprünge und die damit einhergehende Veränderung in der Trittfrequenz zu hoch sind. Deshalb unbedingt ausprobieren. Bei uns hast Du die Chance beide Antriebe miteinander zu vergleichen und das für Dich passende System zu wählen.
 
Du hast weitere Fragen? Dann schau doch bei uns im Laden vorbei oder schreib uns eine email. Wir werden diese Liste dann peu-a-peu vervollständigen.
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