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Von Rottau zum Hochplatten-Trail

Uphill: 880hm | Schwierigkeit: S1-S3 | Dauer: 2h 52min

 

Tour Motivation:

Enduro Freunde, die ihre Gummistollen gerne über steinigen Untergrund jagen aber auch spritzige Waldtrails schätzen, können sich an der Hochplatte richtig austoben. Um die Abfahrt zu erreichen braucht es aber eine saubere Portion Schmalz in den Wadln.

 

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Uphill:

Ausgangspunkt der Runde ist der Wanderparkplatz in Rottau. Ab der Einfahrt in den Wald führt ein geschotterter Forstweg mit einer durchschnittlichen Steigung von 13 % bis auf das Hochplattenplateau. Dabei müssen zwei besonders steile Anstiege bei der Hälfte und kurz vor Schluss der Auffahrt überwunden werden. Das Kreuz der Hochplatte erreicht man nur mit dem Rad auf den Schultern. Deine Gipfelspezl empfehlen den Aufstieg nicht, da der Pfad spürbar unter jedem Nutzer leidet und an einigen Stellen nicht fahrbar ist. 

 

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Downhill:

Vom Wiesenplateau geht es zunächst über einen Schotterweg Richtung Westen ca. 20 hm bergab. Dem Transfer folgt rechts abbiegend ein schneller S2-Trail mit vereinzelten S3-Stellen. Viele Steine gestalten die Linienwahl spannend. Circa 200 hm später folgt nach einer Forstwegquerung ein verspielter S2-Trail mit weichem Waldboden und rutschigen Wurzeln. Wir passieren die Bergstation des Sessellifts und biegen in einen Weg ein, der linkerhand neben dem Schotterweg verläuft. Achtung: Am linken Rand des Pfades ist ein Stacheldrahtzaun gespannt. Im Zweifel weicht man diesem Abschnitt über die Schotterstraße aus. Das nächste Trailstück fordert mit S3 Schwierigkeit und teils größeren losen Steinen wieder mehr Konzentration. Nach einer weiteren Querung der Forststraße biegen wir links in den letzten Trailabschnitt ein. Mit S1-S2 Schwierigkeit geht es über festen Boden mit wenigen Hindernissen und viel Geschwindigkeit sowie Flow dahin. Der ausgeschilderte Panorama-Weg schlängelt sich bis auf zwei Schlüsselstellen mit S2 Charakter wieder nach Rottau ins Tal hinab. Ein Radweg führt anschließend zum Ausgangspunkt zurück.

 

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Karte:

 

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Deine Spezl empfehlen:

  • Bei der Bergstation des Lifts ist eine bewirtschaftete Alm gelegen. Da deine Gipfelspezl die Hütte nur bei der Abfahrt passieren und dabei der nächste Trail lockt, haben wir es bisher nicht geschafft einzukehren.
  • Die obere Hälfte des Bergs ist weniger stark frequentiert, weswegen ihr im Laufe der Abfahrt ab der Liftstation mit mehr Wanderern auf den Wegen rechnen müsst.
  • Aufgrund der Vielzahl an Steinen und Wurzeln, vor allem auf den Trails der oberen Berghälfte, ist die Abfahrt bei Nässe eine echte Herausforderung und nur für sehr geübte Biker sinnvoll.

 

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Nützliche Links:

 

Die Beachtung der DIMB-Trailrules sollte für alle Biker selbstverständlich sein!

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