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SQ Lab – Neuzugang im RADsyndikat

Weil inzwischen fast unsere gesamte Mannschaft die Produkte von SQLab fährt, haben wir uns dazu entschieden, die Artikel der Ergonomiespezialisten aus Taufkirchen mit in unser Sortiment aufzunehmen. In Zusammenarbeit mit Top-Experten aus der Medizin, Materialforschung und Fertigung, sind die Sachen von SQLab derzeit mit das Beste, was es auf dem Markt gibt. Und das auch noch zu einem Preis, bei dem man nicht gleich einen Kredit aufnehmen muss.

Aber damit das alles nicht nur nach reiner Werbung klingt, haben wir unseren SQLab- und Sattel-Spezialisten Marco mit den wichtigsten Fragen konfrontiert, die euch bei einer Kaufentscheidung weiterhelfen können. Los geht´s:

Was unterscheidet die SQlab-Sattel von anderen Herstellern?

Da muss ich ein bisschen ausholen: Bei der Verarbeitung, Qualität und Produktion hat prinzipiell jeder Hersteller seinen ganz eigenen Ansatz. Da gibt es kein wirkliches „besser“ oder schlechter“ – das muss jeder für sich entscheiden. Bei SQlab ist vor allem die Form der Sattel sehr speziell. Sie hebt sich massiv restlichen Markt ab. Viele Menschen fragen sich, wie man darauf überhaupt sitzen kann. Es braucht auch durchaus auch Zeit, sich an diese spezielle Form und Position des Sattels einzugewöhnen. Doch Fakt ist: Der SQlab Sattel zwingt den Fahrer, das Becken zu kippen und dadurch den optimalen Druckpunkt auf die Sitzknochen herzustellen. Das ist bei anderen Satteln nicht der Fall. Man beugt sich da meistens zu weit nach vorne und sitzt im Dammbereich. Schmerzhaft.

Wie kam es zu der Entscheidung, SQlab mit ins Sortiment aufzunehmen?

Wirklich das komplette RADSyndikat-Team hat sich die Produkte mit einem sehr kritischen Auge angeschaut. Wir dachten uns: „was sollen die schon groß anders machen als die anderen“. Darauf folgte eine laaaange Testphase von fast einem Jahr. Am Ende haben uns die Produkte einfach überzeugt. Es war also keine ad hoc-Entscheidung SQlab aufzunehmen. Wir wollten schon genau wissen, was das für Sachen sind.

Was macht die Produkte, also nicht nur die Sattel, so besonders?

Die Dicke der Sitzpolster…oder besser gesagt: Die Dünne. Die Bibs verfügen über eine angepasste Form für die sehr sportliche Sitzposition auf dem Rennrad, in der das Becken stark nach vorne rotiert. Das nur maximal 4 mm dünne Polster fühlt sich zunächst außergewöhnlich straff und hochwertig an. Das Polster wird dadurch nicht, wie bei vielen hohen, soften Polstern, während der Tretbewegung unangenehm nach innen geschoben und ist für Racer in einer sehr sportlichen Sitzposition gemacht. Die Griffe sind ergonomisch auf eine ideale Form für die Hände der Fahrer angepasst. Zudem fühlen sie sich komplett anders an. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, liegt am ganz am eigenen Geschmack. Die Alu-Sattel sind übrigens genauso leicht wie die Carbon-Sattel der Konkurrenz. Also, zumindest was die Produkte betrifft, die wir im Laden haben

Wie läuft die Vermessung ab?

Die meisten, die hier reinkommen, sagen oft „mir tut der Hintern weh“, direkt gefolgt von der Frage, was man da machen kann. Hierfür nutzen wir die Software von SQlab, in der die individuellen Daten des Kunden erfasst werden. Mittels einer sehr genauen Analyse ermitteln wir dann das ideale Produkt – auch in Hinblick auf die Sitzbeinhöcker-Abstände. Das ganze Procedere dauert circa 10 Minuten – inklusive Kaffee.

Welche Faktoren gilt es beim Sattelkauf generell zu berücksichtigen?

Grundsätzlich sind die Sitzknochenabstände zu beachten, nach denen die Breite des Sattels ermittelt wird. Dies ist ein entscheidender Faktor. Aber wie bei vielen anderen Produkten fürs Rad: Probieren geht über studieren. Sattelbreite- und Form sind zwar entscheidend, aber nicht jeder Mensch hat das gleiche Sitz- und Schmerzempfinden.

Werden die Produkte, so wie die meisten anderen, auch in Taiwan, China oder Timbuktu produziert?

Nein, alle SQlab-Produkte werden in Deutschland entwickelt und auch gefertigt. Der lokale Bezug ist denen auch recht wichtig. Also, dass „Made in Germany“ kein Lippenbekenntnis ist. So gibt es strenge Regularien für Schadstoffe, kurze Transportwege und deutsche Qualitätsstandards.

Was mache ich, wenn mir der Sattel, den ich bei euch gekauft habe, doch nicht passt?

Behutsam damit umgehen. Dann können wir das Teil auch umtauschen. Das gilt übrigens für alle unsere Sattel.

Mal Tacheles: Was kostet mich der Spaß?

Die Beratung und Vermessung kosten bei uns nichts. Die Sattel selbst kosten bei uns zwischen 150 und 250 Euro. Es gibt aber auch noch Griffe, Bibs, Lenkerbänder, Handschuhe und so weiter.

Die Sattel sind für alle Räder geeignet?

Ja, es gibt unterschiedliche Sattel für jeden Einsatzzweck – sogar fürs Citybike.

Was war die bisher verrückteste Erfahrung, die du bei Beratung und Verkauf von SQlab-Satteln erlebt hast?

Es gab tatsächlich mal einen Kunden, der hat einen Sqlab Trial, also einen Sattel, der für BMX und Dirt-Bike gedacht ist, auf ein S-Works SL7 montiert. Was soll ich sagen: Das spricht schon ziemlich für das Produkt.

Text & photos: Max Marquardt

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